Von einer Welt in die andere

Seit 8 Monaten bin ich nun unterwegs. Ich denke (und hoffe…) , dass ich nach einem Jahr Unterwegssein genug davon haben werde. Im Moment bin ich allerdings noch sehr freudig unterwegs, verabschiede mich mit etwas Wehmut von lieben Menschen und schönen Orten, freue mich, mit meiner grossen Tasche weiter zu ziehen und in immer wieder neue Welten einzutauchen. Es gibt so viel Unbekanntes und Inspirierendes zu entdecken, so nette Menschen überall.

Vom Hof am Eyjafjördur, von Anna und ihrer Familie, die seit Generationen in dieser Gegend lebt, bin ich in den Südwesten von Island gezogen, nach Borganes. Zu Michelle Bird, einer Künstlerin, die ursprünglich aus den USA stammt, in vielen Ländern gelebt hat und nun seit 10 Jahren in Island lebt und hier eine bekannte und extrem gut vernetzte Person ist.

Heute stürmt es draussen und aus dem Küchenfenster sehe ich ein graublaues aufgewühltes Meer. Mir scheint Michelle’s wunderschönes Haus der richtige Ort zu sein, um mich für einige Monate niederzulassen und zu erleben, wie es dunkler und (noch) kälter wird.

am Eyjafjördur ist es kälter geworden / Anna hat Abschiedswaffeln gebacken / auch Kunst – der wunderbare Werkzeugschuppen auf Áshóll
zwischen den Welten
neue Farben und Formen / Michelle in ihrer Küche, umgeben von ihrer Kunst / Wochenendworkshop

2 thoughts on “Von einer Welt in die andere”

  1. Liebe Claudia
    ich bin ja so gespannt, welche weitern Bilanzen Du nach diesem Jahr ziehst und wie Du Dein Leben weitergestalten möchtest. Du bist aktuell mit Deinen Gedanken wegen des Nahost-Krieges bestimmt immer wieder im Libanon.
    Langsam aber ganz sicher fehlst Du mir. Ich möchte wieder einmal mit Dir in den Bergen unterwegs sein und von Herzen schwatzen. Übrigens habe ich in meinem hohen Alter nach über 30 Jahren Pause wieder mit Klettern begonnen (nicht oft aber immerhin). Es macht mir Freude!
    Herzliche Grüsse nach Island, Karin

    1. liebe Karin, ja, ich bin selber auch gespannt. Ich bin mit den endgültigen Bilanzen noch nicht wo weit, bin hier aber an einem guten und inspirierenden Ort, um meine Erkenntnisse zu festigen und über die Zukunft nachzudenken. Und ja, meine Gedanken sind im Moment oft bei den Menschen im Libanon.
      Ich würde mich auch sehr freuen, mich mal wieder ausgiebig mit dir auszutauschen – heute Abend würde es spontan sehr gut passen und Wein ist auch da, glaube ich …
      Ganz herzlich, Claudia

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