Unterwegs nach Norden

Drei Tage lang – von Sonntag Nachmittag bis heute, Mittwoch Nachmittag, bin ich nach Norden gereist. Es war eine lange und der Distanz würdige Reise, in der Vieles Platz hatte. Die nächtliche Reise durch Deutschland, auf der es so viele interessante Schlafpositionen zu beobachten gab wie Leute im Zug sassen, die übliche Verspätung der DB, die mich in Flensburg den Anschluss verpassen liess, für den ich extra durch die Nacht gefahren war, die netten Gespräche mit dänischen und deutschen Mitreisenden im überfüllten Zug – und schliesslich eine 31 stündige Fährenfahrt von Hirtshals bis Torshaven, die beeindruckend und wohltuend war. Es kam immer wieder Land in Sicht, das von den Reisenden wie neu entdeckt bestaunt wurde. Erst die norwegische Süd- und Südwestküste, heute morgen die Shetland Islands und schliesslich die Färöer-Inseln. Es herrschte eine richtige Aufregung an Bord, als wir den Hafen anliefen, alle (zum Glück nicht wirklich alle) Leute standen trotz heftigem Wind ganz vorne um die Ankunft in Torshavn mitzuerleben.


Vielleicht hätte ich eine Workaway-Stelle auf einem Schiff suchen sollen, mir gefällt’s auf der Fähre…


Land in Sicht – erster Blick auf die Färöer-Inseln.

Mehr habe ich noch nicht zu berichten. Ich wollte nur sagen, dass ich mich aus der gemütlichen heimatlichen Hängematte heraus bewegt habe und wieder unterwegs bin.

5 thoughts on “Unterwegs nach Norden”

  1. Liebe Claudia,

    super wieder Nachrichten zu bekommen. Das kann leicht zur Gewohnheit werden morgens den PC zu öffnen und von dir spannendes zu hören.

    Ich hole jetzt mein Lagerungsmaterial für den letzten FK in Hertenstein. Das Haus Stella Matutina geht Ende 2023 zu

    Hebs guät und lg

    Hanneloni

    1. liebe Hanneloni, merci, für deine nette Nachricht. Ich bin selber gespannt, über was ich in den nächsten Wochen und Monaten berichten kann… Herzlich, Claudia

  2. Liebe Claudia
    ich war ja diesen Sommer auf den Vesteralen und Lofoten. Ich war ebenfalls mit Zug, Bus und Schiff unterwegs, dadurch konnte ich die grossen Distanzen wirklich “er-fahren”! Der Polartag ist bei Dir bereits vorbei. Ich bin gespannt, wo Du hier arbeiten wirst. Zahlreiche schöne Begegnungen mit Menschen, Tieren, Pflanzen und ganzen Landschaften wünsche ich Dir!
    Herzlich, Karin

  3. Im Moment regnet es in den heimischen Gefilden mindestens genau so viel wie bei Deinen Schafen. Und “maybe” heisst das Wetter heute hier auch. Bei Knallsonne läuft man in der 16 los, bei Ruth fängt es an zu tröpfeln und auf dem Pflanzplatz ist man bereits sacknass. Aber zum Glück ist mein Hitzeschutz wasserdicht. Die DB – immerhin hast Du damit ja rechnen können und man hat Dich nicht enttäuscht. Geniess das Leben – und grüss mir die Wale.

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