Ich bin gelandet: auf dem Hof Áshóll [ausch-hötl], am östlichen Ufer des Eyafjördur in Nordisland, und mitten in der Kartoffelernte. Während es mir in “Les Racines du Ciel” manchmal etwas suspekt war, dass Andere die Arbeit machen, sind wir drei “Workawayer” hier fester und wichtiger Bestandteil des Teams und stehen im Moment meist auf der Erntemaschine und sortieren alles aus, was keine Kartoffel oder eine grüne, verfaulte oder beschädigte Kartoffel ist.






Und natürlich die Schafe! Mit den Lämmern sind es im Moment ca. 1000 Stück. Sie waren den Sommer über in den Bergen und werden jetzt nach und nach zurück geholt. Etwa die Hälfte sind schon hier, wir haben sie vorgestern von der Weide in den Stall getrieben, wo sie sortiert wurden: welche gehören effektiv zum Hof, welche gehören den Nachbarn.

Zum Hof gehören 50 ha Land, wobei auch der Anteil am gemeinschaftlich genutzten Weideland in den Bergen dazu zählt. Zu meiner grossen Freude sind die Berge direkt hinterm Haus und so ist diese Mischung ganz wunderbar: ich arbeite 5 Stunden am Tag und habe viel Zeit um die Berge oder die Ufer des Fjords zu erkunden und unter dem weiten Himmel unterwegs zu sein.

Bauern (Bäuerinnen evtl auch?() und Kartoffeln … da war doch was? 😉
Liebe Claudia
Es ist doch immer wieder eine Überraschung oder ein Anstoss von fremden Ländern zu lesen, ganz unmittelbar. Die Wahrnehmung wird realer, weil der Mensch dahinter bekannt ist. So sind deine Berichte immer eine Bereicherung für unseren Alltag in Mühlethurnen, liebe Claudia.
Gemeinde Thurnen, wo, wie alle Jahre wieder, das Kabisfest stattfindet.
1000 Schafe! Stell dir vor wir würden das Land, was die BLS für das Abstell-/Baugleisgleis in Thurnen brauchen will mit 1000 Schafen bevölkern.
Bewundernswerte Idee – bin ich sehr dafür!
Liebe Claudia,
ja da hast du viel Arbeit. Ich freue mich immer so auf deine Berichte. Was passiert mit den Kartoffeln?
Lg
Hanneloni