Da ist er, der isländische Winter.

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Schon bei der Abreise von Áshóll sanken die Temperaturen und der Wind nahm zu. Aber in Raufarhöfn (ausgesprochen: rööfarhöpn), dem nördlichsten Dorf Islands, hatten wir endgültig das Gefühl, den richtigen isländischen Winter nun doch noch gefunden zu haben – und er begleitet uns seither. Raufarhöfn liegt auf 66° 27′N, d.h. fast am Polarkreis und dieser nördliche Landstrich wird beworben als “der Rand der Arktis”, und genauso fühlt es sich dort auch an. Minustemperaturen, Wind, Schnee und ein rauer Ort, der von seiner Geschichte des Fischfangs geprägt ist.


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Nordisland ist noch dünner besiedelt als andere Landstriche, und die weiten Blicke auf Meer und Landschaft sind überwältigend, gerade im rauen und stürmischen Winter.


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Von Raufarhöfn nach Þórshöfn – von Schnee und Sturm in noch mehr Schnee und Sturm. In Þórshöfn landen wir direkt im Café einer dieser wunderbaren Tankstellen mit Bistro, Mittagsverpflegung für die “Büezer”, ein paar Islandpullovern für die Touristen und dem Werkzeugladen im Hinterzimmer. Und danach gleich in einem dieser ebenso wunderbaren isländischen Schwimmbäder mit viel warmem Wasser.





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Und dann geht’s weiter, langsam gen Süden, aber obwohl doch der warme Golfstrom an der südlichen Küste entlang strömt, werden uns wohl die tiefen Temperaturen und der Wind bis nach Reykjavik begleiten.

Liebe Claudia,
heute ist es bei uns auch mal wieder kurz weiss! Unglaublich diese Natur die du erlebst. Ja da muss man gut angezogen sein.
Lg auch an Tim
Hanneloni